Sportseeschifferschein

Kosten, Prüfung und Prüfungsfragen

Über den Sportseeschifferschein

Der Sportseeschifferschein gilt auf der gesamten Nord- und Ostsee, dem Bristolkanal, der Irischen und Schottischen See, dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer sowie weltweit für küstennahe Seegewässer (innerhalb der 30 Seemeilen-Zone).

Gesetzlich vorgeschrieben ist der Sportseeschifferschein für Führer von gewerblich genutzten Sportbooten und auf Traditionsschiffen. Doch auch für alle begeisterten (Freizeit)-Schiffsführer ist er eine sinnvolle Ergänzung zum Sportbootführerschein See und dem Sportküstenschifferschein und leistet einen weiteren Beitrag für die Sicherheit auf dem Wasser.

Der Sportseeschifferschein kann wahlweise unter Segel- und Antriebsmaschine oder nur unter dem Teil Antriebsmaschine absolviert werden. Zum Erwerb des Sportseeschifferscheins sind notwendig:

Die Teilprüfungen der Theorieprüfung müssen innerhalb von 24 Monaten abgeschlossen sein, die gesamte Prüfung (Theorie‐ und Praxisprüfung) innerhalb von 36 Monaten, da sonst überfällige Prüfungsteile verfallen.

Die Reihenfolge der Prüfungen ist nicht vorgeschrieben. Es ist aber sicherlich sinnvoll die Theorieprüfungen vor der Praxisprüfungen zu absolvieren, bzw. vorher einen Theoriekurs zu besuchen, da bei der Praxisprüfung z.B. auch die Navigation beherrscht werden muss.

Praktische Prüfung Sportseeschifferschein

Bei der praktischen Sportseeschifferscheinprüfung kommen im Normalfall zwei Prüfer des Deutschen Segler-Verbandes an Bord. In der Regel prüft jeweils ein Prüfer unter Deck die Teilgebiete Radar, GPS, Navigation, Wetterkunde, Motor, elektrische Anlage und Gasanlage während der andere Prüfer an Deck Seemannschaft und Manöver unter Segel und Maschine prüft.

Die Prüfungsaufgaben gliedern sich in sogenannte „Pflichtaufgaben“ und „sonstige Aufgaben“ Bei allen Aufgaben hat der Prüfungsbewerber zwei Versuche (Ausnahme Radar). Ein Versagen in einer Pflichtaufgabe führt zum sofortigen Abbruch und damit zum Nichtbestehen der Prüfung.

Die Prüfungsinhalte sind in der Anlage 2 der Durchführungsrichtlinien zur Sportseeschifferscheinverordnung ( SportSeeSchV ) geregelt:

1. Pflichtaufgaben

1.1 Rettungsmanöver

1.2 Radar

1.3 Seekarte

1.4 Segeln / Fahren

2. Sonstige Aufgaben

2.1 Seemannschaft / Fertigkeiten

2.2 Wetterkunde

2.3 Navigation

2.4 Motor, elektrische Anlage und Gasanlage

2.5 Seemannschaft / Manöver


Segeltörns Sportseeschifferschein

Gerne vermitteln wir nach persönlicher Anfrage Prüfungstörns für den Sportseeschifferschein.

Wir empfehlen jedoch vorab die theoretische Ausbildung bei uns zu absolvieren. Während der theoretischen Ausbildung werden viele hilfreiche Tipps zum Bestehen der Prüfung gegeben und wissenswerte Informationen auch für die praktische Prüfung vermittelt. Zudem werden auch während der praktischen Prüfung theoretische Inhalte abgefragt, weswegen sich diese Reihenfolge anbietet.

Allgemeine Informationen wie Kosten zu den Törns

Auf den Törns wird eine Bordkasse geführt. Aus dieser werden alle laufenden Kosten, wie z.B. Liegegebühren, Treibstoff, Schiffsreinigung, Kaution, Verpflegung an Bord etc. entnommen. Der Skipper ist von dieser Bordkasse ausgenommen.

Restaurant- und Gaststättenbesuche und ähnliches sind von jedem Crewmitglied und dem Skipper selbst zu übernehmen.

Die Ausbildungstörns zum Sportseeschifferschein sind keine Meilen(sammel)törn. Der Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung und vermittelt intensiv den Umgang mit einer Yacht im Hafen- und Seebereich. Die abschließende erfolgreiche Prüfung ( am letzten Törn-Tag ) ist dann der Lohn für die erduldeten “Qualen”.

 

Ihr seid ein tolles Team. Es hat sehr viel Spass gemacht bei Euch das Segeln zu lernen. Der Crash-Kurs in Holland war absolute Spitze und wir haben dabei super nette Leute kennengelernt. Wir freuen uns schon darauf, den nächsten Schein wieder bei Euch zu machen.

Sandra Sartory aus Köln

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