Tatsächliche Sportbootführerscheine
Wasserstände sind stets zu ermitteln, insbesondere in Gezeitengewässern ( mit Hilfe der Gezeitentafeln ). Aber aufgepasst: Es kann erhebliche Abweichungen von den Angaben der Gezeitentafeln durch Wettereinflüsse geben ( z.B. Wind, sehr hoher oder sehr niedriger Luftdruck ). Wind kann auch Strömungen hervorrufen, die zu den Gezeitenströmen hinzuzurechnen sind. Entsprechend können sich auch die zeitlichen Parameter verschieben. Wasserstandsschwankungen in gezeitenlosen Revieren können durch Stärke, Dauer und Richtung des Windes hervorgerufen werden.
In Gezeitenstromatlanten, Sportbootführerscheine, Seehandbüchern und in Seekarten mit Gezeitenstromtabellen sind die Informationen über Gezeitenströme gesammelt. Es sind stets Seekarten mit dem besten Maßstab zu verwenden.
Nähern wir uns einer Küste z.B. so ist ein größtmöglicher Maßstab zu verwenden, da nur in diesem Fall alle Schiffahrtszeichen und andere wichtige Informationen zu erhalten sind. Sperr- und Verbotsgebiete mit den dazu gehörigen Grenzen
können entnommen werden. Sperrgebiete werden durch Sonderzeichen gekennzeichnet, Neben den Fahrwassertonnen ( Lateralbetonnung ) gibt es auch Kardinaltonnen, die allgemein Gefahrenstellen angeben. Gelbe Fass-, Leucht-, Spierentonnen
oder gelbe Stangen kennzeichnen Reeden. Sportbootführerscheine Gelbe Fass-, Leucht-, Spierentonnen oder gelbe Stangen mit einem breiten roten Rand kennzeichnen Sperrgebiete. Sie sind mit schwarzen Buchstaben und der Bezeichnung
Sperrgebiet oder Sperr-G. bezeichnet. Weiße Fasstonnen, Sportbootführerscheine Kugeltonnen oder Stangen mit einem gelben Kreuz (bei Stangen mit einem breiten gelben
Band, zeigen ein Fahrverbot für Maschinenfahrzeuge ( auch Wassermotorräder ) wegen Badebetrieb auf die gesperrten Wasserfläche. Eintragungen bei einem
Leuchtfeuer die 18M lauten, geben die Nenntragweite des Leuchtfeuers an = 18 sm. Die Nenntragweite eines Feuers ist die Tragweite für einen festgelegten definierten Sichtwert (Faktor = 0,74), der einer meteorologischen
Sichtweite am Tage von 10 sm entspricht. Die Nenntragweite eines Feuers ist nicht gleich der Sichtweite. Die sichtweite ist die Entfernung, auf die ein Leuchtfeuer über die Erdkrümmung ( Kimm ) hinaus vom Beobachter gesehen werden
kann und hängt von der Feuerhöhe und der Augenhöhe des Beobachters ab.Unter Tragweite eines Feuers versteht man denjenigen Abstand, in dem eine Feuer einen noch deutlichen Lichteindruck im Auge des Beobachters hervorruft.
Torfeuer sind zwei Feuer gleicher Höhe mit gleicher Höhe, mit gleicher Lichtstärke und gleicher Kennung, die zu beiden Seiten der Fahrwasser genau gegenüber ( rechtwinklig zur Fahrwassermittenlinie ) und von der
Fahrwassermittenlinie gleich weit angeordnet sind. Leitfeuer ( directions lights ) sind Einzelfeuer. Die durch Leit- und Warnsektoren, ein Fahrwasser, eine Hafeneinfahrt oder einen freien Seeraum zwischen zwei untiefen bezeichnen.
Richtfeuer ( leading lights ) bestehen aus einem Ober- und einem Unterfeuer in Deckpeilung als Richtfeuerlinie. Ein Schiffe befindet sich auf der Richtfeuerlinie, wenn Ober- und Unterfeuer senkrecht übereinander stehen. In der
britischen List of Lights and Fogsignals und im deutschen Leuchtfeuerverzeichnis werden befeuerte Tonnen die kleiner als 8m sind nicht angegeben. |