Skippertraining
Der Skipper muss einen SKS-Schein besitzen und das Boot auf SSS-Niveau navigieren können. An Bord seines Schiffes muss eine Kommunikation und die Möglichkeit vorhanden sein entweder ein GMDSS oder ein anderes Funksystem um den Funk aufrechtzuhalten.
Auf Seegang muss der Skipper in der Lage sein den Radar zu benutzten, um alle Fakten der See fest zu halten. An den Küsten kann er seine Fahrtencrew austauschen und sich erholen. Die Reiseplanung muss immer so gemacht werden, dass der Schiffsführer samt Mannschaft an einer Rettungsinsel vorbeikommt. Ein guter Skipper muss auch wissen über die Gezeitenkunde verfügen und die Seegebiete, die er regelmäßig durchquert, besonders gut kennen. Das Skippertraining setzt auch Interesse bezüglich des Wetters voraus. Als guter Skipper muss man immer auf die Wettertafeln schauen und die Wetterabläufe gut deuten können. Die Wetterkunde kann in einem extra Kurs erlernt werden. Ein UKW-Funkzeugnis gehört zum Skippertraining dazu, das heißt, dass der Skipper auch Wassersport betreiben darf (siehe nautische Wassersportbücher) und Yachtcharter fahren kann. Sollte ein Sturm aufkommen, ist er verpflichtet sich des Sprechfunkes zu bedienen. Der Sportseeschifferstoff wird beim Ablegen des Sportseeschifferscheins abgefragt und der Sportküstenschifferschein wird zusammen mit dem Sportbootführerschein ausgehändigt. Um dieses jedoch zu erhalten muss der Spotbootführerscheinstoff gut gelernt werden. Jeder Segler hat bestimmte Seegatten oder an den SSS-Schein kommen sie damit nicht. Nur die Rettungsleitstelle darf den Radarplotten (ATT) und Races abschließen. Ein Hafenmanöver ist jedoch kein Führerscheinstoff.

picture by NIOSH - Nat Inst for Occupational Safety & Health
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